Montag, November 27, 2006

Rocky Mountain Skiing



...allerdings leider nicht in Portland, denn hier war zur Abwechslung mal Regen angesagt :-) Also was macht der DC-Praktikant um diesem Schicksal zu entgehen? Er schnappt sich drei Mitbewohner und auf gehts in die Rockys: genauer gesagt zum Stevens Pass zum Skifahren! Also 4 Stunden Fahrt hinter sich gebracht, mittags eingecheckt und gleich ab zum vermeintlichen Babylift (schliesslich bin ich vor über zehn Jahren das letzte Mal Ski gefahren...) - ein Trugschluss was wir im Lift sitzend feststellen mussten.Aber irgendwie hat meine Überlebensstrategie mit Pflügen & spontanen Sturzbremsern funktioniert - das hiess ohne körperliche Schäden auf zum Kinderlift - Yeeah! Das der restliche Tag hauptsächlich aus Üben bestanden hat, is allerdings klar!
Bei der Heimfahrt ist und dann noch ein Draht in unserer Schneekette gerissen - ne Herausforderung die wir am nächsten morgen elegant mit einem Seitenschneider gelöst haben =) Okay, hat sich nach der OP etwas komisch angehört, aber sogar der Polizeicheckpoint hat uns gewähren lassen - wenn das kein guter Tagesanfang war! Also wieder auf die Kinderpiste, Schwünge üben und sich mittags ne Pizza reinziehen (hier auf den Lodges gibt es Fast Food in allen Variationen...sehr klasse ;-)
Danach gings zu viert mal auf ne blaue Piste die erstaunlich gut geklappt hat, dass hiess der restliche Tag auf Brettern war gesichert und hat sogar Spass gemacht - was will man mehr! Nur der Ganzkörper-Muskelkater war danach etwas nervig, aber was will man als chronischer Nichtsportler wie ich auch erwarten...
Aufm Heimweg ist uns dann noch die verpfuschte Kette um die Ohren geflogen: will ned wissen wieviele Ketten die im Frühjahr einsammeln, wenn die alle hier mit so Pfusch rumfahren!
Also blieb uns am nächsten morgen nichts anderes als einer Investition in neue Ketten übrig - schliesslich war immer noch Schneekettenpflicht auf nem ewig breiten Pass den mer bei uns im Winter durchaus auch mal antreffen könnte (ich denke die Amerikaner ham wegen ihren Automatikautos so Angst davor stecken zu bleiben - nicht unbegründet wir ich finde :-). Nach dem Skitag hatten wir dann aber gottseidank noch den Sonntag zum ausruhen...sehr sinnvoll, zudem unser Van nach dem Trip dementspechend aussah =)

Sonntag, November 19, 2006

American Football

...denn auch die vergangenen Wochen waren nicht ganz so langweilig wie befürchtet: es stand Sport an! Wär jetzt schon denkt Amerika hätte mich so start verändert: neeein, natürlich nicht von mir (schon gar nicht in Amerika *hehe*)...aber anschauen kann mer sichs ja trotzdem mal! Mir bleibt ehrlich gesagt auch keine andere Wahl: Fussball ist hier nicht gerade populär, so dass nur Football, Basketball & Baseball mal im Fernsehen übertragen wird - Zeit sich zwei der Sportarten mal live anzuschaun und sich vorher ausgiebig mit den Regeln auseinanderzusetzen =)
Im American Football gibt es hier eine college & eine professionelle Liga - hier haben wir uns aus Kostengründen für die erstere entschieden: $35 für ein Spiel sind auch so mehr als genug. Also gings an nem regnerischen Sonntag schon früh nach Corvalis - der Unistadt unseres US-Mitpraktikanten Cameron. Dort spielten die Portland Beavers gegen Arizona State - und haben sogar wider Erwarten gewonnen! Mit reingespielt hat aber sicher, dass es den ganzen nachmittag nur geregnet hat - und an so Wetter sind die Jungs aus Corvalis natürlich gewöhnt, die Sonnenkinder ausm Süden wahrscheinlich weniger =) Jedenfalls war des Ganze auch auf der Tribüne weniger ein Genuss: 4 Stunden Dauerregen & nasse Hose hat mich eher an früher wie an den Beginn einer neuen Liebe zum Sport erinnert - also auch diese Erfahrung erfolgreich abgehakt ;-) Zu den 4 Stunden ist noch hinzuzufügen, dass im American Football die reine Spielzeit nur eine Stunde beträgt, das heisst Spielfluss wie beim Fussball ist nicht vorhanden, was ich als etwas zäh empfand!
To be continued...NBA folgt die nächsten Tage!

Sonntag, November 12, 2006

Amerikanische Erfahrungen





Hey Daheimgebliebene! Danke fürs Besuchen meiner Seite obwohl ich mich die letzten Wochen etwas die Zeit & Lust fürs Blogschreiben verlassen hatte! Ist in der letzten Zeit nämlich trotzdem einiges passiert, was ich hiermit mal kurz rekapitulieren will! Zum einen hatte ich vorn paar Wochen mal die Betreuung eines Hundes, des zugehörigen Hauses und der M-Klasse des Besitzers für drei Tage inne. Hier in den USA ist es nämlich üblich im Urlaub nicht die Häuser unbewohnt zu lassen - unter anderem als Vorbeugung gegen Einbrüche. Ist für mich auch eine recht ungewohnte Erfahrung - aber wieso eigentlich nicht =) Jedenfalls haben wir (Raphael, ein brasilianischer Praktikantenkollege & ich) den Aufenthalt voll genossen: Cora, ein einjähriger Schäferhundmischling war zudem wirklich brav - nur sie hätte vielleicht Raphael öfter mit dem Hundeblick 'hol mir mein Spielzeug' nerven können und ned immer mich =)
Ausserdem hatte die Famile extra für uns eingekauft, uns ein Kinderzimmer zugewiesen und uns mehrmals auf ihren Whirlpool im Garten hingewiesen - dass wir dem nicht widerstehen konnten is natürlich klar *hehe*
M-Klasse fahren war allerdings etwas unspektukalärer wie gedacht - hier fahren einfach alle grössere Autos, so dass mer sich gar ned übermächtig vorkommt wie bei uns! Also alles in allem mehr Urlaub wie Pflicht =)


Des Weiteren haben mich letzte Woche meine Eltern in den Portland besucht! Hat mich natürlich riesig gefreut und ihnen hoffentlich auch ein wenig gefallen - an dieser Stelle herzliche Grüße! Die ersten paar Tage Portland waren jedenfalls wenigstens vom Wetter noch erträglich - was ich vom Ende der Woche und unserer anschliessenden Küstentour weniger behaupten kann. Diese führte uns erst zum Mount St Helens der inzwischen wegen Schnee nicht mehr so gut erreichbar war - allerdings war der Blick mit der schneebedeckten Kuppe umso schöener! Von dort aus gings mit unserem 230 PS Sechszylinder Pontiac (geringste 4-Türer Kategorie ;-) weiter an die Küste: genauer gesagt ins Küstenstädtchen Longbeach im Süden des Bundesstaats Washington. Hatten dort ne wirklich tolle Suite mit jedem Schnickschnack & Meerblick! Also mal ne gute Gelegenheit durchzuatmen, am Strand entlangzulaufen und die Stimmung des Pazifiks zu geniessen...






Im Verlauf der nächsten Tage gings dann der Küste entlang gen Süden - mit sehr zu empfehlendem Seafood Dinner am Abend - auf diesem Wege nochmal nen herzlichen Dank an den Sponsor =). Jaa, dann am nächsten Tag durfte natürlich ne finale Shoppingtour ned fehlen bevor es am Samstag schon wieder nach Hause ging! Und ich zum Alltag zurückkehrte...mehr hätten meine 5 Urlaubstage beim Daimler eh ned hergegeben :-)